Mittwoch, 30. Mai 2012

[Rezension] Hourglass

Kommentare:

Hourglass  - Die Stunde der Zeitreisenden


Autor(in): Myra McEntire
Verlag: Goldmann
Seitenzahl:  380
Preis:  9,99 Euro
Cover / Bildrechte: Randomhouse / Goldmann


Gestaltung:

Das Cover zeigt ein junges Mädchen, das an einer Klippe steht und ein geöffnetes Glas in der Hand hält, aus dem blau-schwarze Schmetterlinge fliegen. Ich finde das Cover sehr schön, auch wenn ich nicht so recht weiß, wie es zum Inhalt des Buches passt.
Jedes  einzelne Kapitel beginnt dann noch mit drei kleinen Schmetterlingen in der linken oberen Ecke. Kapitelanfänge, die irgendwie dekoriert sind, gefallen mir besonders gut, da dadurch das  gesamte Bild des Buches, etwas schöner ist.
 
Story:

Das Buch beginnt sofort damit, dass man erfährt, dass Emerson Menschen aus der Vergangenheit sieht und dass sie deswegen und wegen dem Tod ihrer Eltern bereits in psychiatrischer Behandlung war. Doch jetzt kehrt sie in ihre Heimatstadt Ivy Springs zurück, in der sie wieder zur Highschool gehen und bei ihrem Bruder und dessen Frau leben soll. 

Schnell kommt dann auch Michael ins Spiel. Denn er ist der Experte, den Emersons Bruder Thomas angeheuert hat, um seiner Schwester zu helfen, mit ihren Visionen zurechtzukommen. Durch ihn erfährt das Mädchen auch, dass es nicht nur Menschen aus der Vergangenheit sehen, sondern auch in die Vergangenheit reisen kann. Sie ist genau wie er selbst, eine Zeitreisende. Doch mit diesem Wissen, wird es für Emerson nicht leichter, obwohl sie jetzt besser damit umgehen kann, anders zu sein. Jetzt gilt es erst einmal ihre Fähigkeiten zu nutzen, um Gutes zu tun, um die Gegenwart und auch die Zukunft zu verändern. Doch Emersons Gabe bringt nicht nur Menschen in ihr Leben, die ihr helfen wollen. Es gibt auch welche, die sie zu ihrem Vorteil nutzen wollen und denen dabei jedes Mittel recht ist.

Dadurch ist nicht nur Emerson selbst in Gefahr, sondern auch die Menschen, die sie liebt und es ist gar nicht so einfach, zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ zu unterscheiden. Denn nicht jeder, dem Emerson vertraut meint es auch wirklich gut mit ihr… .



Charaktere: 

Emerson ist ein 17-jähriges Mädchen, das schon einiges durchgemacht hat im Leben. Nicht nur, dass sie ihre Eltern auf tragische Weise verloren hat, sie sieht auch noch Dinge, die sonst niemand sieht und weiß nicht, wie sie mit diesen Visionen umgehen soll. Auch die Hilfe ihres Bruders nervt sie schon richtig, da sie von einem „Experten“ zum anderen geschickt wird, die ihr doch alle nicht helfen können. Ihre Trauer, ihre Wut und Verzweiflung versteckt sie hinter einer gehörigen Portion Sarkasmus. Auch sonst ist sie richtig taff und selbstbewusst und versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. 

Michael ist der typische Held: Gutaussehend, mit einer besonderen Gabe, der strahlende Ritter eben :). Er ist darauf bedacht, die Regeln einzuhalten und stets das Richtige zu tun. Da passt es natürlich nicht ins Bild, dass er sich in seinen „Schützling“ verliebt, weswegen er zu Beginn sehr zurückhaltend ist. Trotzdem ist es ihm wichtig, Emerson zu beschützen und ihr mit ihrer Gabe zu helfen. Und natürlich findet schließlich doch noch zusammen, was zusammen gehört.
Sehr schön finde ich auch die Nebendarsteller: Da ist z.B. Emersons Bruder Thomas, der sich seit dem Tod von ihren Eltern, um seine Schwester kümmert. Das Wohl von Emerson liegt ihm sehr zu Herzen und er würde alles für sie tun, weswegen er auch einen Experten nach dem anderen sucht, nur um seiner Schwester zu helfen. 

Auch seine Frau Dru ist richtig lieb. Sie hat Emerson sozusagen „adoptiert“ und kümmert sich um sie, als wäre sie ihre Tochter. Dabei steht sie ihr mit Rat und Tat zur Seite und hilft ihr auch bei so mancher Stylingfrage. Außerdem ist sie der passende Gegenpart zu Thomas und sorgt dafür, dass er nicht allzu streng mit Emerson ist.

Lily, Emersons beste Freundin gefällt mir auch richtig gut. Sie sagt Emerson immer, was sie denkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Die beiden scheinen sich sehr ähnlich zu sein und gehen zusammen durch dick und dünn. Natürlich hält Lily auch zu Emerson, als diese einen „Zusammenbruch“ hat und nimmt sie mit offenen Armen auf, als sie wieder in ihre Heimatstadt zurückkehrt.

Schreibstil:

Das Buch beginnt sofort damit, dass man etwas über Emersons Gabe erfährt. Da das Buch in Ich-Form geschrieben ist, kann man sich als Leser sehr gut in das Mädchen hineinversetzen. Die Welt aus ihren Augen zu sehen, war wirklich interessant und ich hab richtig mit ihr mitgefühlt.
Sehr schön fand ich, dass sich die Spannung langsam aufgebaut hat. Zu Beginn des Buches ging es vor allem um Emersons Gabe und wie sie mit dieser umgehen könnte. Mit Michael kam dann auch der Aspekt der Zeitreise in die Geschichte. Das brachte so richtig Spannung in die Geschichte und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bevor ich nicht wusste, ob die Mission von Emerson und Michael Erfolg haben würde. 

Das Buch ist aber nicht nur spannend, sondern es enthält auch eine gute Portion Humor. Gerade durch Emersons sarkastische Art wurde ich häufig zum schmunzeln gebracht.

Besonders erwähnen möchte ich auch, dass die Autorin Myra McEntire ihren Charakteren richtig Leben einhaucht. Jede Person in dem Buch, egal ob Protagonist oder Nebendarsteller ist genau durchdacht, weißt eine besondere Charaktereigenschaft auf, ist so beschrieben, dass er Wiedererkennungswert hat. Es macht richtig Spaß, die Personen in dem Buch kennenzulernen und zu erleben, wie sie in die Geschichte passen.

Über den Schluss war ich allerdings etwas enttäuscht. Für mich löste sich die Situation ganz plötzlich in Luft auf und damit auch die Gefahr, die zuerst noch drohte. Ich hoffe, dass in der Fortsetzung die Geschichte noch einmal aufgerollt wird und ein „runderes Ende“ findet.

Fazit:

„Hourglass“ war mein erster Zeitreise-Roman und ich muss sagen: Ich bin begeistert! :) Meine anfänglichen Bedenken, dass die Geschehnisse kompliziert sein könnten, haben sich schnell in Luft aufgelöst und ich bin mit Emerson durch die Zeiten gereist, hab mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut und hab die Geschichte in vollen Zügen genossen. Ein wirklich tolles Buch, das nicht nur für Zeitreise-Fans ein absolutes Muss ist!

Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Sonntag, 27. Mai 2012

[Rezension] Ascheträume

Kommentare:

Ascheträume

Autor(in): Maurizio Temporin
Verlag: piper
Seitenzahl: 448
Preis:  9,99 Euro
Cover / Bildrechte: Piper Verlag


Story:

Der Klappentext hörte sich für mich sehr vielversprechend an und ich war richtig neugierig auf dieses Buch. 

Die Story klingt sehr originell und der Beginn des Buches hat mich wirklich fasziniert und die Geschichte zog mich sofort in ihren Bann.

Thara leidet an Narkolepsie, das heißt, dass sie plötzlich und ohne Grund einfach einschläft. Als sie an einer Schwertlilie riecht, schläft sie auch ein, erwacht jedoch in einer Welt ganz aus Asche. Dort hausen graue Lebewesen, die Thara sofort verfolgen und ihr anscheinend nichts Gutes wollen. Doch plötzlich taucht Nate, der Junge mit den Regenbogenaugen, auf und rettet sie vor den Grauen.
Leider bleibt ihnen nicht viel Zeit, sich kennenzulernen, denn Thara erwacht und findet sich im realen Leben wieder. Doch auch dort warten einige Überraschungen auf sie. Charles, der Mann mit den Schwertlilien im Garten, scheint ihren Vater zu kennen und mehr darüber zu wissen, wer Thara wirklich ist. Neugierig geworden versucht das Mädchen zusammen mit ihren Freunden Leonard und Christine mehr über ihre Wurzeln herauszufinden, ohne zu ahnen, dass diese Suche mit großen Gefahren einhergeht. 

Aber auch den Jungen mit den Regenbogenaugen kann Thara nicht vergessen und reist deshalb immer wieder ins Cinerarium, wie sie die Aschewelt nennt. Nate kann sich an nichts erinnern und so versucht er zusammen mit Thara hinter die Geheimnisse seiner Vergangenheit und der Aschewelt zu kommen. Doch dann taucht ein Feind auf, der es auf etwas abgesehen hat, das nur Thara ihm bringen kann und dabei ist ihm jedes Mittel recht.

Jetzt gilt es zusammen mit all ihren Verbündeten die Geheimnisse zu entschlüsseln, um Nate zu retten und um herauszufinden, was ihr Vater mit all dem zu tun hat. Denn das Cinerarium und ihre Welt scheinen miteinander verbunden zu sein und vielleicht ist es ja nicht nur Thara möglich die Grenze zwischen diesen beiden Welten zu überschreiten… .

Charaktere: 

Die Protagonistin Thara blieb für mich etwas flach. Sie kämpft ständig mit Kaffee gegen ihre Narkolepsie und lebt in den Tag hinein. Erst als sie zum ersten Mal in die Aschewelt gelangt, fängt sie an, sich mit ihrem Leben zu beschäftigen und fragt sich, wer ihr Vater war. Auch ihre Gefühle zu Nate wechseln so schnell von Angst in Liebe, dass ich es nicht wirklich nachvollziehen konnte. Zum einen hat man das Gefühl Thara würde sich für die Menschen in der Aschewelt einsetzen, zum anderen kam es mir jedoch so vor, als wären das nur vorübergehende Interessen, die sich schnell wieder in Luft auflösten, um ihren eigenen Interessen zu folgen. Und obwohl sie etwas Besonderes zu sein scheint, macht sie in meinen Augen die Situationen doch immer nur schlimmer. Von Heldenqualitäten ist da meiner Meinung nach keine Spur.

Auch Nate war mir nicht wirklich sympathisch. Er kann sich an nichts erinnert und hat sogar das lesen verlernt, doch zusammen mit Thara versucht er sein Gedächtnis wiederzuerlangen. Obwohl er in der Aschewelt gefangen zu sein scheint, hat man das Gefühl, er hätte nicht einmal versucht, von dort weg zu kommen oder sich zu erinnern. Erst als Thara im Cinerarium auftaucht, beginnt er Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Seine plötzlichen Stimmungsumschwünge konnte ich nicht nachvollziehen, doch zumindest entwickelt er sich zum Ende des Buches zu einem echten Helden und zeigt, was in ihm steckt. Leider muss ich zugeben, dass mir seine Geschichte nicht so gut gefällt. Für ihn hätte ich mir eigentlich eine andere Story und vor allem ein anderes Ende gewünscht.

Sehr gut gefallen haben mir Christine und Leonard, die Freunde von Thara. Christine ist sehr zynisch, nimmt aber alles selbst in die Hand und steht ihrer Freundin stets zur Seite. Trotzdem glaubt sie nicht sofort an diese sonderbare Welt, von der Thara ihr erzählt. Leonard ist  ein absoluter Horrorfilm-Freak, was ja super ins Cinerarium passt. Zusammen helfen sie Thara, wo sie nur können und auch, als sie Angst haben, würden sie ihre Freundin nie im Stich lassen. Die beiden sind für mich, die wirklichen Helden der Geschichte.

Charles war für mich auch eine interessante Persönlichkeit. Ein älterer Mann, der Kuriositäten sammelt und seine Geheimnisse mit sich herumträgt. Leider erfuhr man etwas wenig über seine Vergangenheit und über die Verbindung zu Tharas Vater, was ich sehr schade fand.

Schreibstil:

Das Buch ist wirklich sehr spannend geschrieben. Vor allem der Anfang des Buches ließ den Leser mit vielen Fragen und reichlich Neugierde zurück. Die Idee hinter der Geschichte gefiel mir richtig gut und ich wollte unbedingt wissen, was es mit dieser Aschewelt auf sich hatte.

Leider muss ich zugeben, dass es im Buch häufig Situationen gab, die für mich überhaupt nicht nachvollziehbar waren, z.B. als Thara während eines Dates (wegen ihrer Narkolepsie) einschläft und als sie aufwacht, ist der Junge einfach, ohne Nachricht verschwunden und ließ sie auch noch auf der Rechnung sitzen. Oder als Thara, Charles kennenlernt und dieser sie mit in eine Bar nimmt und ihr anschließend ein altes Kino schenkt, obwohl sich die beiden überhaupt nicht kennen. 

Auch die Liebesgeschichte zwischen Thara und Nate ist für mich etwas zu unglaubwürdig. Natürlich gibt es Liebe auf den ersten Blick, aber die beiden kennen sich kaum und sehen sich kaum. Überhaupt leben sie in zwei unterschiedlichen Welten und können sich nur treffen, wenn Thara in die Aschewelt kommt. Für mich war es sehr erstaunlich, wie sich das alles so schnell entwickelt, da Thara ja zu Beginn noch Angst vor Nate hat und er sich an nichts erinnert. Für mich bleibt die Lovestory viel zu sehr an der Oberfläche und ich konnte die tiefen Gefühle nicht wirklich nachvollziehen.

Und obwohl sich der Schreibstil wirklich gut liest und der Autor tolle Beschreibungen einfügt, so dass ein richtiges Bild vom Cinerarium und den einzelnen Personen entsteht, bricht er teilweise Erzählsituationen so schnell ab, dass ich etwas Probleme hatte, der Geschichte zu folgen. In einem Moment ist Thara noch in der Aschewelt, im anderen schon wieder erwacht, ohne dass es dafür eine spezielle Überleitung gegeben hätte.

Sehr enttäuschend fand ich, dass der Autor Maurizio Temporin seiner eigentlichen Story selber nicht treu blieb und plötzlich zu dem altbewerten Vampir-Genre wechselte. Meiner Meinung nach wäre das überhaupt nicht notwendig gewesen, da die Geschichte auch ohne Vampire wunderbar funktioniert hätte. Auch ein paar andere Wendungen, vor allem am Ende der Geschichte fand ich weniger gelungen. Die Geschichte hätte außerdem mit diesem Band abgeschlossen werden können. Es muss ja nicht immer eine Triologie sein…

Fazit:

Die Story war unglaublich und sehr originell. Mir hätte sie jedoch besser gefallen, wenn nicht plötzlich auch die altbekannten Vampire darin eine Rolle gespielt hätten und die Geschichte mit einem Band abgeschlossen worden wäre. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, leider schoss der Autor in meinen Augen jedoch über das Ziel hinaus. Ein paar phantastische Elemente weniger, hätten die Story für mich lesenswerter gemacht. Dennoch werde ich mir auch den Folgeband kaufen, um zu erfahren, wie es mit Nate und Thara und der Aschewelt weitergeht.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.

Vielen Dank an den ivi Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 25. Mai 2012

Mein eigenes Bloglesezeichen

Kommentare:
Ich hab jetzt ein eigenes Lesezeichen für meinen Blog!! :) 

Und das möchte ich Euch heute natürlich auch gleich mal zeigen:

Tata: Das ist es!


Gestaltet hat es die liebe Kuno für mich und ich liebe, liebe, liebe es!!! Wie gefällt es Euch?


Donnerstag, 17. Mai 2012

GEWINNSPIEL :)

Kommentare:
Gewinnspiel! Gewinnspiel! Gewinnspiel! 


Oh, ich bin soooo ... happy! Ich hab 150 Leser auf meinem Blog. Freu mich grad wie verrückt!
Und deshalb möchte ich mal zu Euch allen 

sagen. Ihr seid wirklich super!!! :)

Und um Euch allen so richtig zu danken möchte ich ein Gewinnspiel veranstalten.

Das hier könnt Ihr gewinnen:


zum Inhalt:

Basti ist ein ganz normaler Junge, und das Leben auf dem Lande ist für ihn alles andere als aufregend. Das soll sich wenige Tage vor seinem zwölften Geburtstag ändern. Da lernt er einen geheimnisvollen alten Mann kennen, der ihn behutsam mit seiner eigentlichen Bestimmung vertraut macht: Nach der Überlieferung alter Schriften sei Basti auserwählt, die von den Menschen geschaffene Welt der Träume betreten zu dürfen. Dort gilt es, den Baum der Elemente zu finden, in sein Inneres bis zur Goldenen Sichel zu gelangen und einen der Kristalle zu ersetzen, um diese Welt für die Menschen zu bewahren. Doch bis es so weit ist, warten zahlreiche Abenteuer auf ihn: die falsche Freundin, vergiftete Muffins, das magische Tuch, die Schlange Myriam, das Medium Josie, Willis Waschsalon, das Kloster der Mönchsgeier, der Druide Hibernicus und das gefährliche Wespen-Atoll. Fabelwesen, fliegende Teufelsrochen, zwei Riesenschneckentaxis und hölzerne, dämonische Scheuchen sorgen für die wohl spannendste und aufregendste Zeit seines Lebens. Da ist es gut, dass ihn seine besten Freunde Pepe und Floh auf seiner Reise begleiten dürfen, um ihm im Kampf gegen dunkle Mächte und Dämonen zur Seite zu stehen. 

Das besondere an diesem Buch: Es ist blau geschrieben, was besser für die Augen sein soll und enthält tolle Farbfotos!!


Was Ihr dafür tun müsst:

1. Seid oder werdet Leser auf meinem Blog: 1 Los
2. Liked meine Facebookseite: 1 Los
3. Hinterlasst mir einen Kommentar bei einer meiner Rezensionen oder einer meiner 
    Neuerscheinungen: 1 Los
4. Macht Werbung für mein Gewinnspiel: pro Werbung 1 Los
5. Nehmt mich in Eure Blogroll auf: 1 Los, bei wem ich schon in der Blogroll bin: 2 Lose

Und bitte vergesst nicht, mir eine Email mit Eurem Namen (unter dem Ihr meinem Blog folgt und meine Facebook-Seite geliked habt), den Links für Eure Werbungen, Euren Kommentar und einen Link zu Eurem Blog (falls ich in Eurer Blogroll stehe) an Monina83@web.de (Betreff "Gewinnspiel") zu schreiben. Bitte nehmt nur teil, wenn Ihr eine deutsche Postadresse habt.

Teilnahmeschluss: 19.06.2012


Ich hoffe, das Gewinnspiel gefällt Euch und dass ganz viele daran teilnehmen :)

Ganz liebe Grüße
und nochmal ein dickes DANKESCHÖN!!

Eure Monika



Sonntag, 13. Mai 2012

[Rezension] Im Schatten des Mondlichts - Die Fährte

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Im Schatten des Mondlichts – Die Fährte

Autor(in): J.J. Bidell
ebook
Seitenzahl:  330 (als Taschenbuch)
Preis:  4,99 Euro
Cover / Bildrechte: Elke Becker


Story: 

Das Buch beginnt damit, dass Naomi wieder nach Hause in die Lüneburger Heide geht. Nach und nach erfährt man, dass sie Roman den „Kuss des Vergessens“ gegeben hat, um ihn zu schützen. Doch sie leidet wirklich unter dieser Trennung. Zum Glück hat sie ihre Großmutter Leandra, mit der sie über alles reden kann. Diese gibt ihr dann auch den Brief ihrer Mutter Romina, womit das Abenteuer erst richtig beginnt.

Naomi reist zusammen mit Leandra nach London, wo sie den Schlüssel eines Schließfaches abholen, in dem sich weitere Briefe von Romina befinden, in denen sie mehr von sich, ihrer Familie und der Geschichte der Katzenmenschen erzählt. Doch nicht nur Naomi und Leandra sind begierig darauf, mehr über die Gestaltwandler zu erfahren, sondern auch der feindliche Clan möchte die Briefe in seine Finger bekommen, um durch die Informationen an Naomis Familie heran zu kommen. 

Aber die Reise ist noch nicht beendet, denn Rominas und damit auch Leandras und Naomis Familie hält sich in Barcelona auf und da Naomi Antworten auf ihre Fragen sucht, geht die Reise weiter. Doch der feindliche Clan ist ihnen immer auf der Spur und Naomi muss ja nicht nur sich selbst, sondern auch ihr ungeborenes Kind schützen.

Während Naomi noch auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte ist, ist Roman auf der Suche nach ihr. Er kann sich zwar nicht an sie erinnern, doch er stößt ständig auf ihren Namen und fragt sich, was es mit ihr und seinem Blackout auf sich hat und was seine neue Freundin Pilar mit all dem zu tun hat.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu, bis schließlich alle (Naomi, ihre Familie, ihr Freund Karsten, Roman, Pilar und der feindliche Clan) auf einer Lichtung im Wald aufeinander treffen. Eine Begegnung, die nicht jeder überleben wird…

Das Buch endet wirklich sehr spannend und mit einem fiesen Cliffhanger, der den Leser, mit dem Wunsch zurücklässt, endlich weiterlesen zu können und zu erfahren, wie es mit Naomi und ihrer Familie weitergeht.

Charaktere: 

Naomi gefällt mir in diesem Teil sehr gut. Man merkt richtig, wie sie unter der Trennung von Roman leidet und doch stellt sie sich ihrer Aufgabe: mehr über die Katzenmenschen herauszufinden und zu trainieren, damit sie ihren Feinden gegenüber treten kann. Sie hat inzwischen einen gewissen Instinkt entwickelt, wer es gut mit ihnen meint und wer nicht und versucht sich, ihre Großmutter und auch ihr ungeborenes Baby vor den Feinden zu schützen. Doch sie ist auch sehr neugierig und begierig darauf, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und andere Mitglieder ihres Clans ausfindig zu machen, was ihr schließlich auch gelingt. Trotzdem ist Naomi noch ein Neuling unter den Katzenmenschen und auch wenn sie den Mut hat, sich einem erfahrenen Panther zu stellen, so zieht sie doch meist den Kürzeren. Das machte sie für mich sehr glaubwürdig, da sie keine „Superheldeneigenschaften“ entwickelt und plötzlich alles kann und weiß. Im Gegenteil sie ist verletzlich und vor allem, wenn es um Roman oder ihre Familie geht, überlegt sie nicht lange, sondern handelt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, was vor allem für ihre Feinde von Vorteil ist.

Besonders toll fand ich Leandra. Sie war mir ja schon im ersten Teil absolut sympathisch und ich fand es schade, dass sie darin nur eine Nebenrolle gespielt hat. Deshalb war es für mich natürlich umso schöner, dass sie im 2. Teil vom Anfang bis zum Ende dabei war. Obwohl sie ein Mensch ist, weiß sie doch mehr über die Katzenmenschen, als gut für sie ist. Doch so kann sie Naomi mit Rat und Tat zur Seite stehen und beweist wirklich häufig ihren Mut, indem sie mit ihrer Enkelin durch die Welt reist und sich auf ihre Art den Feinden stellt. 

Roman kam immer wieder in der Geschichte vor, war jedoch kein Hauptdarsteller. Seine Heldenqualitäten konnte er damit, in meinen Augen, noch nicht unter Beweis stellen, aber ich hoffe noch auf den letzten Teil der Triologie. Da sollte Roman doch reichlich Gelegenheit haben, seinen Mann zu stehen.

In dem Buch gibt es auch einige tolle Nebencharaktere. Schön fand ich, dass durch Iker, der die Gedanken von Katzenmenschen lesen kann, ein neuer Aspekt in die Geschichte kam. Die Erklärung für diese Fähigkeit war absolut stimmig und passte gut in die Gesamtgeschichte des Buches.

Doch auch Pilar gefiel mir sehr gut und passte super in die Geschichte. Aber ich will ja nicht zu viel verraten ;) 

Schreibstil:

Während es im ersten Teil dieser Triologie noch schwer war, die Sichtwechsel der einzelnen Personen nachzuvollziehen, ist es der Autorin J.J. Bidell in diesem Teil sehr gut gelungen, diese visuell abzugrenzen. So konnte sich der Leser ganz einfach darauf einstellen, wenn die Geschichte aus der Perspektive eines anderen Charakters erzählt wurde. Diesen Perspektivenwechsel fand ich super, da ich die Story dadurch aus verschiedenen Sichtweisen erleben konnte und ich mich so besser in die einzelnen Darsteller hineinfühlen konnte. 

Das Buch ist außerdem sehr spannend geschrieben. Dadurch, dass die Informationen immer nur Stück für Stück zu Naomi durchdringen und der feindliche Clan allgegenwärtig ist, entstehen immer wieder Situationen, in denen man so richtig mitfiebert und sogar den Atem anhält. Bis zum Schluss war ich total gefangen in der Geschichte und wollte unbedingt mehr über Naomis Familie und die Katzenmenschen erfahren. 

Ich fand es auch sehr schön, dass durch Iker noch einmal ein neuer Aspekt in die Geschichte eingebracht wurde, der absolut stimmig mit dem Rest der Geschichte war.

Obwohl in diesem Teil die Liebesgeschichte von Naomi und Roman eher eine Nebenrolle gespielt hat, war sie dennoch präsent und floss immer wieder in die Geschichte mit ein, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Das Ende des 2. Teiles war wirklich sehr gelungen und mit einem gemeinen Cliffhanger versehen, so dass ich jetzt sehnsüchtig auf Teil 3 warte, der im Herbst (2012) erscheinen soll.

Fazit:

Hatte ich an Band 1 noch einige Kritikpunkte anzubringen, so habe ich an Teil 2 überhaupt nichts zu meckern :) Das Buch ist so spannend, die Charaktere so überzeugend und die Geschichte wirklich gut durchdacht. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Jeder der einen Ebook-Reader hat, sollte diese Triologie lesen!!

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Vielen Dank an die Autorin J.J. Bidell, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 5. Mai 2012

[Rezension] Im Schatten des Mondlichts - Das Erwachen

Kommentare:

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

Autor(in): J.J. Bidell
ebook
Seitenzahl:  267 (als Taschenbuch)
Preis:  4,99 Euro
Cover / Bildrechte: Elke Becker



Story:


Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Rückblick in das Jahr 1584. Dort wird von einer Frau berichtet, die sich bei Vollmond in einen Panther verwandelt. Ihr Mann weiß von dem Geheimnis, doch  auch ein anderer hört davon, was zu einem schrecklichen Unglück führt. 

Danach springt die Geschichte in die Gegenwart zu Naomi, die voller Ungeduld auf die Zusage einer Uni wartet und mit dem Geständnis ihrer Großmutter Leandra, dass deren Mutter eine Gestaltwandlerin war und sich ebenfalls bei Vollmond in einen Panther verwandelt hat. Leandra möchte, dass Naomi zuhause studiert, wo sie ein Auge auf sie haben und sie beschützen kann, da sie vermutet, dass sich auch Naomi verwandeln wird.

Doch Naomi fühlt sich zuhause eingeengt und überwacht und nimmt die Zusage einer Uni in Maine an, da sie der Geschichte ihrer Großmutter sowieso keinen Glauben schenkt. 

Dort lernt sie zunächst einmal einen jungen Mann namens Sammy kennen, der ihr hilft, die Aufnahmeprüfung zu bestehen und sich in sie zu verlieben scheint. Auch zu Alice, einer Mitkommilitonin, findet sie schnell einen Draht und wird deren Freundin. Etwas später lernt sie auch Roman, einen Dozenten der Uni kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn und er sich in sie. 

Eine Zeit lang geht es jetzt erst einmal um Naomi, ihre Gefühle für Roman und ihre Freundschaften zu Alice, Sammy und Karsten (einen Freund aus Kindertagen), bis Naomi sich das erste Mal verwandelt. Diesen Teil fand ich besonders schön, weil die Protagonistin nicht sofort mit ihrer neuen Gestalt klarkommt, sondern erst alles neu lernen muss und dabei so manches Mal „auf die Schnauze fällt“ :) 

Ab jetzt wird das Buch richtig spannend, weil das Buch plötzlich eine richtige Wendung nimmt und man als Leser erst jetzt deutlich gesagt bekommt, wer Freund ist und wer Feind. Es ist eben nicht alles so, wie es zu Beginn scheint und Naomi muss sich neuen Herausforderungen stellen und ihre Gefühle neu überdenken, denn ihre Feinde haben es nicht nur auf sie, sondern auch auf die Menschen, die sie liebt abgesehen.

Charaktere: 

Naomi, die Protagonistin gefällt mir sehr gut. Sie ist zum einen sehr schüchtern und bodenständig, zum anderen hat sie ihre Wünsche und Träume und setzt diese auch durch. Besonders glaubwürdig wurde sie für mich dadurch, dass nicht sofort von vorneherein feststand, dass sie die Aufnahmeprüfung bestehen würde und dass sie auch in einigen Disziplinen so schlecht war, dass sie gedroht hat durchzufallen. Sie hat alles andere als Superheldenqualitäten und das zeigt sich auch darin, dass sie in Gestalt des Panthers zwar Risiken eingeht und lernen möchte, aber auch einige Fehler macht und nicht sofort alles beherrscht. Ebenfalls gut gefallen hat mir an ihr, dass sie sich zwar Hals über Kopf in Roman verliebt und ihn so oft wie möglich sehen will, ihm aber nicht hoffnungslos verfallen ist und sofort mit ihm ins Bett geht. Dass sie sich zu Beginn überhaupt nicht für Männer zu interessieren scheint, kam mir etwas komisch vor, wird aber während der Geschichte noch erklärt und war damit überhaupt kein Problem mehr für mich. Naomi ist sehr bodenständig und glaubt nicht sofort alles, was man ihr erzählt. Außerdem ist sie eine wirklich treue Seele, die an das Gute im Menschen glaubt und sich für ihre Freunde einsetzt, was mir ebenfalls sehr gut an ihr gefiel. Sie ist eine „Heldin“ aus Fleisch und Blut, die mir zum Ende des Buches richtig ans Herz gewachsen ist.

Roman, in den sich Naomi verliebt war für mich zu Beginn der Geschichte etwas zu unnahbar. Er tauchte zu einem Zeitpunkt auf, wo ich noch dachte, dass sie mit Sammy, den sie ziemlich zu Beginn der Geschichte kennenlernt, zusammenkommt. Doch schnell wird klar, dass sie Roman möchte und er sie. Was mich etwas gestört hat, war, dass Roman zuerst noch skeptisch war, weil Naomi zum einen Studentin an der Uni ist, an der er Dozent ist und zum anderen auch nur ein Jahr bleiben würde. Diese Zweifel verlieren sich jedoch so schnell, wie sie gekommen sind und die beiden werden ein Paar. Meiner Meinung nach wäre Roman glaubwürdiger gewesen, wenn er noch länger gezögert hätte. Er scheint auch gar nicht skeptisch zu sein, als Naomi plötzlich von einer gemeinsamen Feier verschwindet, mehrere Tage unerreichbar bleibt und ihm dann die Geschichte von der Amnesie auftischt. Roman ist ein kluger Mann und hätte da doch noch mehr Potenzial zeigen können, indem er nicht alles einfach hinnimmt, nur weil Naomi es gesagt hat. Ich hoffe, dass er im zweiten Teil, mehr Heldenqualitäten entwickelt, so wie er es zum Ende des Buches schon ein wenig getan hat.

Sehr gut haben mir Naomis Freundin Alice und ihr Freund Karsten gefallen. Die beiden kamen sehr glaubwürdig rüber. Alice ist quirlig und schließt Naomi sofort ins Herz und macht sich Sorgen, als diese bei einem Wettkampf verletzt wird. Sie meldet sich immer bei Naomi, auch wenn diese tagelang nichts hören lässt und sagt ihr auch mal etwas Negatives, wenn sie denkt, dass das besser für Naomi ist. Karsten, ihr alter Freund aus Kindertagen, taucht plötzlich bei ihr in Maine auf, weil er und Naomis Großmutter sich Sorgen machen. Besonders gut gefiel mir, als er Roman nur mit Handtuch bekleidet die Tür öffnet. Da musste ich wirklich richtig lachen, weil ich mir das Gesicht von Roman vorgestellt habe und ich super fand, wie locker Karsten mit dieser Situation umging. So einen besten Freund würd ich mir auch wünschen.

Aber es gibt noch andere spannende Rollen in dem Buch: Da ist z.B. Sammy, der Naomi unbedingt kennenlernen will und sich sofort rührend um sie kümmert. Bis Roman auftauchte war ich mir ja, trotz Klappentext, sicher, dass die beiden etwas miteinander haben würden, doch diese Gefühle scheinen einseitig zu sein. Und Naomi scheint nicht wirklich zu sehen, wie es um Sammy steht. 

Und natürlich darf man Leandra, Naomis Großmutter nicht vergessen. Obwohl Naomis Mutter auch noch lebt, hat man eher das Gefühl, als wäre ihre Großmutter Naomis Vertraute. Auch, bevor Naomi von ihrer Verwandlung erfährt, meldet sie sich häufig bei ihrer Großmutter, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, wann immer Naomi sie braucht.

Auch Kai, der erst bei Naomis erster Verwandlung erscheint fand ich sehr interessant. Er ist selbst ein Gestaltwandler und musste seine große Liebe Cassidy aufgeben, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Er hilft Naomi dabei, ihre Fähigkeiten als Panther zu entwickeln, aber seine Vergangenheit holt ihn ein und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war.

Schreibstil:

Das Buch ist in einem einfachen Stil geschrieben, so dass es für Jugendliche gut zu lesen ist, aber auch älteren Lesern (wie mir) noch Vergnügen bereitet.

Der Autorin J.J.Bidell gelingt es sehr gut, ein Bild der jeweiligen Umgebung z.B. die Brücke mit dem undurchdringlichen Nebel, mit Worten zu malen und auch ihre Charaktere sind so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.

Leider gibt es innerhalb des Buches einige Sprünge. So waren Naomi und Roman gerade noch im Restaurant des Onkels angekommen, dann verabschieden sie sich schon wieder oder Naomi wird gefragt, ob sie auf einen Kaffee gehen möchte und man erfährt nur nebenbei, dass sie abgelehnt hatte. Die ein oder andere Szene hätte man durchaus noch etwas ausführlicher behandeln können.

Teilweise wechselt auch die Erzählsicht innerhalb eines Absatzes, ohne dass dies besonders gekennzeichnet wurde. Ich finde es ja generell sehr gut, wenn Geschichten auch aus anderer Sicht erzählt werden, doch ich finde, das hätte durch einen eigenen Absatz besser verdeutlicht werden können.

Ansonsten gelingt es der Autorin sehr gut, Spannung in das Buch zu bringen. Naomi wird z.B. immer wieder von der Lichtung im Wald angezogen und fühlt sich dort beobachtet. Ich muss sagen, ich hab teilweise richtig den Atem angehalten, weil ich das Gefühl hatte, gleich passiert etwas. Auch dadurch, dass nicht immer klar ist, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, kommt zusätzlich Spannung auf. Es gibt einige Wendungen in dem Buch, die mich wirklich überrascht haben, was ich sehr gut finde, da die Geschichte dadurch nicht so vorhersehbar ist und spannend bleibt.

Fazit:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Endlich mal eine Fantasy-Story, die nichts mit Vampiren und Werwölfen zu tun hat und trotzdem alles hat, was ein gutes Fantasy-Buch braucht. Ich bin wirklich sehr froh, dass der 2. Teil schon hier liegt und ich sofort weiterlesen kann, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Naomi weitergeht.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.
Vielen Dank an die Autorin J.J.Bidell, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 3. Mai 2012

[Rezension] Finding Sky

Kommentare:

Autor(in): Joss Stirling
Verlag: dtv
Seitenzahl:  459
Preis:  9,95 Euro
Cover / Bildrechte: dtv Verlag



Das Cover ist meiner Meinung nach eher unscheinbar. Es ist purpurfarben und wird von silbernen Blätterranken und einem Herz geziert, in dem der Titel „Finding Sky“ in hellblau steht. Das Blau gefällt mir nicht so gut, aber den Rest des Covers finde ich sehr ansprechend, auch wenn es vom Inhalt nichts verrät.




Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich liebe solche Highschool-Stories und wenn sie dann noch Elemente aus dem Fantasy-Genre haben, ist mein Geschmack zu 100 % getroffen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch beginnt damit, dass ein kleines Mädchen ausgesetzt wird und man beginnt sofort Mitleid für dieses Geschöpf zu empfinden, das niemand haben will. Das Mädchen hat eine besondere Gabe: Es kann die Auren von Menschen wahrnehmen. Doch da diese Fähigkeit sie in diese traurige Lage gebracht hat, beschließt sie, diese tief in sich zu verbergen.

Danach springt die Geschichte ein paar Jahre nach vorne und der Leser erfährt, wie Sky mit ihren Adoptiveltern, die beide Künstler sind, nach Colorado zieht und dort an der Highschool beginnt. Schnell merkt man, dass Sky das kleine Mädchen von damals ist. Doch ihre Fähigkeiten kommen nur noch selten zum Vorschein und an ihre Vergangenheit kann sie sich gar nicht erinnern. Die perfekte Voraussetzung also für einen Neuanfang. 

Schnell findet Sky Anschluss bei zwei Mädchen: Tina und Zoe, die sie in den Schulalltag integrieren. Doch als sie Zed kennenlernt ändert sich alles. Zuerst kann sie ihn nicht mal richtig leiden und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen, doch dann spricht er in Gedanken zu ihr und sie kann ihn nicht nur verstehen, sondern ihm auch antworten. 

Spätestens jetzt kann sie nicht mehr verbergen, dass sie etwas Besonderes ist, dass sie verborgene Gaben hat und dass sie da nicht die Einzige ist. Aber genau diese Tatsache bringt Sky, Zed und dessen Familie in Schwierigkeiten. Und plötzlich geht es nicht mehr nur darum, ob die schüchterne Sky zu dem aufbrausenden Zed passt, sondern plötzlich geht es um Leben und Tod und Sky muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen, um ihre Zukunft bestimmen zu können.


Mit Sky hat man sofort Mitleid. An ihre richtigen Eltern kann sie sich nicht erinnern, sie weiß nur, dass sie ausgesetzt wurde, weil sie eine besondere Gabe hat. Diese verbirgt sie jedoch in Zukunft, damit sie nicht wieder so verletzt wird. Mit ihren Adoptiveltern Sally und Simon hat sie richtig Glück gehabt. Die beiden lieben sie wirklich und tun alles, damit sich Sky bei ihnen wohlfühlt. Und Sky weiß das auch zu schätzen und findet sich auch damit ab, dass ihre Eltern als Künstler manchmal sehr wenig Zeit für sie haben. Obwohl das Mädchen es nicht sehr einfach hat und ihre Gabe ständig verstecken muss, ist sie doch sehr lebensfroh und knüpft sofort Kontakt in der neuen Schule, gehört aber weder zu den Außenseitern, noch zu den beliebtesten Schülern, was mir sehr gut gefiel. Einige bissige Kommentare von den Cheerleadern ignoriert sie einfach, doch Zed geigt sie so richtig die Meinung, als der nicht besonders nett zu ihr ist. Sie ist teilweise schüchtern und zurückgezogen, doch andererseits kann sie auch richtig taff und kämpferisch sein. Sky ist eine Heldin mit vielen Ecken und Kanten und genau das macht sie so sympathisch.

Zed ist der typische Bad Boy. Er sieht unglaublich gut aus, jedes Mädchen will ihn haben und doch ist er unnahbar und geheimnisvoll, wie alle aus seiner Familie. Zuerst denkt man, er hätte etwas gegen Sky, doch als er herausfindet, wer sie wirklich ist, wird schnell klar, dass der Bad Boy bereits in sie verliebt ist. Aber auch Zed hat eine Gabe und die setzt er mit allen Mitteln dafür ein, andere und vor allem Sky zu beschützen. Er ist, wie Sky manchmal selber sagt, ein richtiger Superheld :)

Sehr gut hat mir auch Tina, Skys neue beste Freundin, gefallen. Sie ist ein typisches Teenager-Mädchen, das immer auf der Suche nach neuen Gerüchten ist, sich um ihre Freundinnen sorgt und mit ihnen über die Jungs aus ihrer Highschool berät. 

Doch auch die Mitglieder der Familie Benedict sind einmalig. Das Ehepaar ist wie für einander geschaffen und hat 7 Jungs, die alle ihre eigene Begabung und ihre eigenen Charakterzüge haben.

Mir gefiel sehr gut, wie die Autorin Joss Stirling, ihre einzelnen Charaktere beschrieb. Jeder hatte seine eigenen Charakterzüge und ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und auch mit ihnen mitfühlen. Vor allem mit Sky hatte ich sehr großes Mitleid, wie sie als kleines Mädchen an einer Raststätte ausgesetzt wird und ihre Gabe versteckt, damit sie nicht wieder verletzt wird.

Sehr schön fand ich auch, dass es immer wieder Stellen gab, über die ich richtig schmunzeln musste. Zed und Sky liefern sich so manchen Schlagabtausch und auch Karla Benedict, die ihre 8 Männer fest im Griff hat, fand ich einmalig. 

Doch auch richtig viel Spannung bietet dieses Buch. Zum einen erfährt man natürlich erst sehr spät etwas über Skys Vergangenheit und auch dann bleiben einige Fragen unbeantwortet und natürlich gibt es auch in dieser Geschichte den Gegenpart zu unseren Superhelden und zwar richtig fiese Schurken, die den Benedicts und später auch Sky das Leben schwer machen, so dass ich manchmal richtig den Atem anhielt.

Das Buch hat mir sofort ab der ersten Seite gefallen und ich hab es regelrecht verschlungen. Es ist witzig, spannend, rührend und einfach super! Ich freue mich schon jetzt riesig auf Band 2 und frage mich, welchen Gefahren sich Sky und Zed noch stellen müssen. Ich hoffe, ich muss nicht mehr allzu lange auf die Fortsetzung warten.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.



Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.